„Die Spieltechnik des Fagotts“ im November?
Pascal Gallois, der schnellste Mann am Doppelrohrblatt, kündigt an, schon am 30.11. würde sein erwartetes Fachbuch „Die Spieltechnik des Fagotts“ vom Verlag Bärenreiter in Paris der ?ñffentlichkeit vorgestellt. Zuletzt war die Rede gewesen vom Dezember – nachdem man diverse Veröffentlichungstermine großräumig hatte verstreichen lassen. Das ganze wird nun beworben als „Release“, womit zu hoffen wäre, dass das Handbuch auch in Deutschland möglichst bald in den Läden liegt. 180 Seiten, 2 CDs – die Ankündigung liest sich viel versprechend. Und was sagt Pierre?
„Wir glauben, alles über die Instrumente zu wissen, derer wir uns täglich bedienen. Seit einiger Zeit aber verwenden die Experimentierfreudigsten unter den Instrumentalisten große Mühe darauf, die in ihren Händen liegenden Möglichkeiten auszuweiten. Dies trifft insbesondere auf die Familie der Holzblasinstrumente zu, deren Technik durch den Austausch zwischen Komponisten und Instrumentalisten bereichert wurde. Gewiss hat der Komponist in den überwiegenden Fällen eine Vorstellung von den meisten Instrumenten, beherrscht aber nicht ihre Spieltechnik. Der Dialog erweist sich daher als höchst wichtig, wie in diesem Buch an Pascal Gallois und Luciano Berio zu sehen. Ausgehend von ganz allgemeinen Überlegungen, erforscht der Autor dieser Abhandlung die neuesten Techniken, von Mehrklängen bis zur Zirkularatmung, und systematisiert ihren Gebrauch. Dieses Handbuch wird das dem Komponisten zur Verfügung stehende Potenzial bereichern, ihm ermöglichen, sich vielfältiger und kontrastreicher auszudrücken und zugleich mit seinem Werk an der Entwicklung der Sprache und der Erweiterung des Klangs teilzuhaben.“ (Pierre Boulez)Update: „Das Buch ist im Druck und in Paris werden Vorabexemplare vorgestellt. Bis es im Handel zu erweben ist, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Nach dem jetzigen Stand wird dies aber noch im Dezember sein.“ (Bärenreiter)

