Bücherverbrennung
Eigener Drucker, Goldes wert? Wenn die Lasermaschine zu Hause ersteinmal steht, lädt sie zu großen Auflagen ein. Immerhin: das Blatt Papier, das bißchen Toner je Seite A4, da bräuchteste mehrere Rabattkarten auf einmal, damit der Kopierladen des Vertrauens da preislich mithalten könnte. Nur unterschätze man die hohe Kunst des Wenn-ich’s-unten-so-rum-reinlege-wie-kommt-es-oben-dann-wieder-raus? nicht. Außerdem druckt Acrobat grundsätzlich in anderer Sortierung als die Mac-eigene PDF-Vorschau. Zuletzt müsste man zählen können, den Schuh habe ich mir selbst anzuziehen. (Es gibt halt PDF-Dateien mit ungerader Seitenzahl. Tja.) Und da mein ansonsten sehr feiner Brother nicht in der Lage ist, beidseitig zu drucken, kurzum man zu einen Stapel ungerade Seiten, später kopfüber die komplementäre Zählung, gezwungen ist, gilt’s ständig mit Papierstapeln zu Zaubern und Reihenfolge zu halten. Dreimal dachte ich, diesmal hätte ich es im Griff. Und schlafloser Minuten die Entscheidung ergreifend, haufenweise Blätter ordentlich auseinander zu dividieren, stelle ich fest: auch der letzte Druckvorgang entspricht im seitenzahligen Resultat nicht der nützlichen Konvention, dass ein Blatt umseitig und iterierend in Sachen Ziffernmarke zugunsten sinnvoller Inhaltsverzeichnisse stets um die Menge 1 wachse. Zu Deutsch: bald 500 Blatt vernichtet, heute. 80 Gramm aufs Quadratmeter. Dett Jute von Karstadt. Peinlich.

