Darmstadt reloaded
Schon immer fragte ich mich: wieso so unansehnlich, Darmstadt-Website? Heute die Überraschung: das IMD in neuem Gewand. Mit Flash, mit Rotor, mit News und Retro-Typo. Internationales Musikinstitut Darmstadt
Update: Hoffnungen machen darf man sich auch, was die Inhalt der Kurse angeht:
“Grundelemente dieses Formats sind frei zugängliche und frei nutzbare Räumlichkeiten, basale technische Ressourcen sowie ein leicht zugängliches und flexibles Kommunikationssystem. Diese realen Ressourcen stehen sämtlichen Partizipanten der Darmstädter Ferienkurse (Lehrenden, Ausführenden, Studierenden) für die spontane Realisierung eigener Aktivitäten des Wissenstransfers zur Verfügung. Jede(r) Teilnehmende kann sich diese Räume temporär aneignen, Vorträge, Kurse, Workshops, Präsentationen, Diskussionen, Konzerte, Performances etc. organisieren. Sämtliche Aktivitäten werden mittels eines zentralen Kommunikationstools öffentlich zugänglich gemacht. Die Organisation dieser Aktivitäten (inklusive des Publikums) ist ganz den Initiatoren überlassen.”Das schien 2008 restriktiver geordnet gewesen zu sein. Neu ist auch die “Schreibwerkstatt”. Obgleich es für das, worum es in “Darmstadt” gehen mag, befremdlich pädagogisierend wirken darf, wenn per Kurs und workshophalber gelernt werden soll, wie das mit den wissenschaftlichen Aufsätzen geht, scheint es alldieweil an neuen organisatorischen Ideen dem Musikinstitut nicht zu fehlen.
“Der Gedanke dieses Formats ist aus der Analyse einer wenig befriedigenden Situation über den aktuellen Stand des Schreibens über Musik im Allgemeinen, über Neue Musik im Besonderen entstanden. Auch wenn die Möglichkeiten für junge AutorInnen durch die Streichung von Ressourcen zunehmend begrenzt werden, entspricht doch die Situation, sich als freie/r Autor/in im Markt zu etablieren, der Lebenswirklichkeit. Auf den Hochschulen und Universitäten werden die Studierenden jedoch kaum auf diese Lebenswirklichkeit vorbereitet. Ziel dieses Projekts ist die Vermittlung basaler Arbeitstechniken (Konzertkritik, Hörfunkfeature, Aufbereitung von O-Tönen, Schneiden einer Sendung, Buchrezension, Beitrag für eine Fachzeitschrift bzw. für eine Wochenzeitung etc.) einerseits sowie die praktische Arbeit – heißt: Anwendung der Techniken – andererseits.”Update 2: Aus der Website meine ich die Namen zweier Dozenten der kommenden Kurse ablesen zu können: Hans Thomalla und Enno Poppe.


Kommentieren
<< zurück