Obama besucht Dresden, die ARD ?ºbertr?§gt live. Warum ist dem deutschen Fernsehen nicht auszutreiben, englische Wortbeitr?§ge zu dolmetschen? Weder nuschelt der Pr?§sident Familienslang im Wohnzimmer des Wei?üen Hauses noch bespricht er mit Fachleuten ?ºber juristische Expertisen zur Guantanamo-Schlie?üung: Nein, er steht in Dresden und sagt, dass er gerne zu Besuch sei, sich ebenfalls freue, die Stadt in der Tat hohe Symbolkraft trage, und Deutschland ein starker Partner sein m??ge. Unterlie?üe die ARD diese l?§ngst selbstverst?§ndlich gewordenen Live-?úbersetzungen, der Zuschauer d?ºrfte l?§ngst imstande sein, das Englisch selbst zu verstehen.
Update: Jetzt, kurz vor 11 Uhr, spricht Obama, auf Buchenwald angesprochen, von seinem famili?§ren Bezug zu einer jener amerikanischer Einheiten, die Konzentrationslager befreiten. Dieser kurze Augenblick im TV h?§tte stark sein k??nnen – holperte und stotterte nicht der ARD-Dolmetscher best?§ndig ?ºber den O-Ton.
Update: 11.23 Uhr, ‚ÄûNun beugt sich der Pr?§sident ?ºber etwas, das wir nicht sehen k??nnen‚Äú: Ein Moderatoren-Geschwader der ARD von drei Fachleuten, das sicher auch reingeschaltet w?ºrde, wenn mal wieder Prinzen und Prinzessinnen live im TV heiraten, per Split-Screen ins Bild gesetzt, kommentiert das Geschehen in der Frauenkirche. Sehr bereichernd. Etwas ab vom Schusse bewegt sich Sachsens Ministerpr?§ser Stanislaw T., den Obama schon beim Eintreten in die Kirche beh?§nde ?ºbersah, so dass Tillich nichts blieb, als Frau Merkel jovial mit seinem Arm an Frau Kanzlerins R?ºcken den Eintritt zu weisen den Anschein zu geben.