Weg und Ziel und so weiter
Reich an Fruchtsaft rühmt sich und schmeckt auch das Capri-Eis, das ich an der Saale hellem Strande beziehungsweise am Bahnhof von Halle an der Saale gerade genoss, derweil die Tür vom Regionalexpress sich nicht öffnete, weil die Dame vor mir nicht den Knopf, der zur Türöffnung vorgesehen, sondern stattdessen das Signet, also den Aufkleber, der auf den Knopf, der zum Türöffnen vorgesehen ist – und als solcher seinen Zweck durchaus erfüllt –, verweist, drückte. Alldieweil sitze ich rückwärts zur Fahrtrichtung im HaHa-RE (Hannover-Halle respektive umgekehrt), was weniger gut schmeckt (gar nicht schmeckt) als das Reich-Eis und weniger lustig ist als die Frau mit dem Türknopf, sondern im Gegenteil mich flau in der Magengegend fühlen macht. Gott sei es gedankt fiel die Neigetechnik aus. Das kostete der Reise zwar 9 Minuten, ließ mich bei Ankunft aber passabel zu Mute sein.


2 Kommentare:
Dazu hätte ich eine nette Video-Replik: klick
In der Tat. Der Vergleich ist bestechend. Allerdings zeigt mein Video den schieren Ausblick aus einem Regionalexpress (aus einem ganz bestimmten und zu gewähltem Zeitpunkt!), und zwar mehrere Minuten lang. Kaum in die Nähe der Dampfloks bei Schmidt zu stellen. Das passende Stichwort dürfte nicht heißen “Eisenbahn-Romantik” sondern, ganz bescheiden, “David Lynch”. Hüstel.
Gruß nach Dresden!
Habe schon Ideen für ein Chorstück….
Stefan
Kommentieren
<< zurück