Wednesday, 25. February 2009

Oscar-Preistr?§ger Freydank heute in Leipzig

Das berichtet die FAZ (Print) auf Seite 9 (Deutschland und die Welt). Gestern bei der R?ºckkehr aus Hollywood am Flughafen Tegel sei er ?ºberw?§ltigt gewesen vom Trubel und Medienaufgebot, das ihn erwartete. Heute reise er nach Leipzig ‚Äì … zum MDR. Trostlos: Dort ist er beruflich verpflichtet f?ºr die Serie ‚ÄûIn aller Freundschaft‚Äú. ‚Äì Willkommen, Herr Freydank, in Leipzig, einer echten Filmstadt!

Der Guttenberg-Trubel ebbt nur langsam ab. Noch brachte am 18.02. das Bayerische Fernsehen eine Dokumentation zu Enoch Reichsfreiherr von und zu Guttenberg, dem Wirtschaftsminister stammb?§umisch verbunden als leiblicher Vater und Ex-Mann der Mutter, der als Patron seiner Schlosskapelle dort gesondert logiert, zumal ‚Äì kraft seines Kontos ‚Äì den Pfarrer selbst ausw?§hlt. (‚ÄûIch wei?ü besser, was die Menschen hier brauchen, als die Landeskirche, die weit weg ist in M?ºnchen.‚Äú) Jens Jessen besch?§ftigte sich im ZEIT-Magazin mit der ‚ÄûFeuchtfrisur‚Äú Guttenbergs (‚ÄûUrsprungsmilieu der Boulevardjournalisten, T?ºrsteher und nah??stlichen Bonvivants‚Äú). Und die S?ºddeutsche Zeitung widmete am 18.02. sowohl den bekannteren deutschen Blaubl?ºtigen eine Bilderserie (‚ÄûAdel von Sinnen‚Äú) und dachte als auch nach ?ºber den ‚ÄûMythos adligen Heldentums‚Äú, selbstlose Leistung und Opferbereitschaft, und nennt das den ‚ÄûStauffenberg-Effekt‚Äú:

‚ÄûWer also dachte, die Adelsgeschlechter mit ihren Namensgirlanden und dem Efeu, das ‚ÄöTradition‚Äô wispert, existierten nur noch ausschlie?ülich zu dem Zweck, durch das Vorlesen aus Todes- und Hochzeitsanzeigen in der Frankfurter Allgemeinen f?ºr Belustigung beim Fr?ºhst?ºck zu sorgen, sieht sich eines Besseren belehrt. [...] Die permanente Pr?§senz des Hitler-Attent?§ters Stauffenberg in j?ºngster Zeit hat n?§mlich daf?ºr gesorgt, dass viele f?§lschlich denken, weil es einen adligen Widerstand gegeben hat, folge daraus auch der Umkehrschluss, dass die gesamte deutsche Aristokratie gegen die Nazis gek?§mpft und ihre Ehre behalten habe.‚Äú

Derweil kann man bei SPIEGEL online das neue Buch zu Martin Sonneborns PARTEI (lt. Wikipedia ‚ÄûPartei f?ºr Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenf??rderung und basisdemokratische Initiative‚Äú, gegr?ºndet von Redakteuren der Titanic) probelesen. Die PARTEI besucht eine georgische Oppositionspartei. F?§lschlicherweise nimmt man dort an, die deutschen G?§ste seien daheim mit 30 Sitzen im Bundestag vertreten. Die PARTEI landet in Georgien in den Fernsehnachrichten und ist abends von den Gastgebern zum Gelage gebeten: Die Weingl?§ser sind immer gef?ºllt, auf Trinkspr?ºche wird geleert:

Eine Runde sp?§ter ist die PARTEI gefordert. Also erhebe ich mich, kn??pfe mein Jackett zu, nehme mein Glas in die Hand. Tom Hintner, der neben mir sitzt, fl?ºstert: ‚ÄûSag: In Georgien m??chte ich nicht einmal tot ?ºber dem Zaun h?§ngen!‚Äú Ich verkneife mir das Lachen, schlie?ülich soll dies ein historischer Moment werden. ‚ÄûIch bedanke mich f?ºr die wunderbare Gastfreundschaft, die unsere V??lker weiter zusammenschwei?üen m??ge.‚Äú Kurze Pause, die Aufmerksamkeit im Saal ist mir gewiss, im Bewusstsein meiner Mission hebe ich die Stimme. ‚ÄûUnd ich denke, es ist jetzt an der Zeit, dass wir uns im Namen Deutschlands nach ?ºber 60 Jahren endlich f?ºr den Bruch des Hitler-Stalin-Paktes entschuldigen! Die Sache tut uns leid, es soll nicht wieder vorkommen! Gaumarjos!‚Äú Einen Moment lang ist es sehr still im Saal. Leise h??rt man, wie meine Worte ins Georgische ?ºbersetzt werden. Atemlos erwarten wir die Antwort, die Daniel Wicharz mit lauter Stimme ?ºbersetzt: ‚ÄûIst egal, macht nichts! Gaumarjos!‚Äú Yep, das war’s. Jubel brandet auf.

Apropos ‚ÄûIch wei?ü besser, was die Menschen hier brauchen‚Äú, Roland Koch l?§sst sich in der FAZ befragen zum parteipolitischen Zwist um den ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender (Feuilleton, Seite 29):

Niggemeier: ‚ÄûWarum ist es eine interne Entscheidung? Sie sitzen in diesen Gremien als Volksvertreter. Warum soll die Bev??lkerung hinnehmen, dass solche Entscheidungen zwischen Parteien ausgekungelt werden ‚Äì warum hat sie nicht das Recht, dass diese Diskussion wenigstens in der ?ñffentlichkeit stattfindet?‚Äú

Koch: ‚ÄûWeil es, wenn solche Diskussionen ?ºber Personen auf dem ??ffentlichen Markt ausgetragen werden, nicht dem Sender dient und am Ende nur Irritationen ?ºbrig bleiben.‚Äú

Saturday, 14. February 2009

Horsti ‚Äì oder: Gelassen-am?ºsierten Charme alten Adels aufs Auge dr?ºcken

Ein bei der Beh??rde f?ºr die Stasi-Unterlagen neu erschienenes Video ?ºber die aufw?§ndigen Arbeitsweisen der Staatssicherheit: Ein dichtender DDR-B?ºrger m??chte in Berlin (Ost, wohlgemerkt) einen Redaktionsvertreter des Stern treffen. Doch im Haupteingang haben, verkleidet als Handwerker, zwei IM zu tun. Die Haust?ºr klemme. Aber man begleite ihn gerne pers??nlich zum Hintereingang. Auf dem Weg dorthin steht ein Wagen mit laufendem Motor und eine Handvoll Polizeier bereit, derweil kein Zweifel mehr bleibt, dass der Handwerker nie ein solcher war und an keiner Haust?ºr, die nie klemmte, nie arbeitete. Nun ist der Hintergrund dieser Filmhandlung in politischer Hinsicht nat?ºrlich emp??rend, in menschlicher Hinsicht ohnehin tragisch. Aber dar?ºber hinaus wirkt diese paranoide Stasti-Aktion, wie sie f?ºr die Staatssicherheits-Arbeitsweise der DDR an und f?ºr sich beispielhaft sein d?ºrfte, nur noch grotesk. Der dr??ge Lehrer-Tonfall des Sprechers, der billige die-T?ºr-ist-defekt-Trick aus der letzten Ecke der Klamottenkiste, der unglaubliche Umstand, dass f?ºr so grotesken Unfug sowohl IM aufgetrieben als auch dem anno 1984 wirtschaftlich bereits v??llig maroden Staat noch derlei Personalaufwand abgeschwatzt werden konnte. Die DVD jedenfalls muss ich haben! (In diesem Zusammen ?ºbrigens recht interessant zu lesen: Willi Opitzens Trauerrede anl?§sslich Mielkes Ableben im Jahr des Drachen, also 2000, ?ºber die schwierige Zeit f?ºr die MfS-Helden nach 1989, ?ºber die durch ‚ÄûRache und Siegerjustiz gepr?§gten Verurteilungen, entw?ºrdigende Haftbedingungen, Aberkennung der ihm zustehenden VVN-Rente und Rentenstrafrecht, Einzug seines von ihm redlich erworbenen Verm??gens und damit auch schwerwiegende Eingriffe in die soziale Sicherheit seiner Frau und Familie‚Äú. Die Zeiten waren schwer.)

Kein Tag ohne Guttenberch. Auch der legend?§re FAZ-Comic, Volker Reiches Strizz, der einstmals t?§glich erschien, jetzt samstags, widmet sich heute n?§mlich dem pomadisierten Neuen im Kabinett. Herr Paul, der Kater, imitiert die Guttenbergsche Mimik (‚ÄûUnd vor allem: Keine Sekunde einen Hauch von Leidenschaft zeigen!‚Äú) und tr?§umt sich selbst ‚Äûvon und zu Katzenstein der Soundsovielte‚Äú, derweil Rafael seine j?ºngsten Geschwister anh?§lt, f?ºr die Handykamera den Wirtschaftsminister zu machen: ‚ÄûLos! Du bist Karl-Theo! Sag: Tatkraft und Leidenschaft sind gefragt!‚Äú. Die Tante zeigt sich mit Rafaels Unkereien unzufrieden: ‚ÄûDu kannst doch nicht Guttenbergs Sturz prophezeien, bevor er richtig angefangen hat. Das geh??rt sich einfach nicht.‚Äú ‚Äì ‚ÄûGeh??rt es sich, dass Horsti uns einen Wirtschaftsminister aufs Auge dr?ºckt, der erst vor f?ºnf Minuten seine Leidenschaft f?ºr Wirtschaftspolitik entdeckt hat?‚Äú

Friday, 13. February 2009

Gewisse Prozesse von und zu N?ºrnberg II

Der Freiherr von und zu Wirtschaftsminister ist mit seinem Vornamen-Kuriosum (die Kolonne noch einmal in Worten: Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester) niemals allein gewesen, bedenkt man die Uwe Ochsenknechtschen S??hne und Tochter Wilson Gonzalez, Jimi Blue, Cheyenne Savannah und Rocco Raphael Maria. Um zwei ‚Äûimagin?§re S??hne‚Äú erg?§nzen Katz & Goldt den Reigen um Sindbad Gripsholm Ochsenknecht und Krischan Guiness Ochsenknecht. Sindbad Gripsholm Freiherr von und zu Guttenberg, oder: Krischan Guiness von Bismarck-Sch??nhausen ‚Äì wie w?§re es, Herr Minister und Gattin?

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Frank Gehry baut in Springfield einen Konzertsaal ‚Äì diese Simpsons-Folge (Nr. 14, Staffel 16) kannte ich noch gar nicht. Ned Flanders zu Marges Plan: ‚ÄûWell, we could use a new HQ for the Springfield Philharmonic. They‚Äôre playing Gustav Mahler in abject squalor‚Äú, in dem?ºtigenden Verh?§ltnissen. In der darauf folgenden Szene erklingt Mahlers F?ºnfte Sinfonie in einer Sporthalle, die sich das Sinfonieorchester zur H?§lfte mit Basketballspielern teilt. Pl??tzlich trifft der Ball den Klarinettisten, das Orchester bricht ab. Der Klarinettist st??hnt genervt auf, wirft den Ball ungeschickt zur?ºck in die andere H?§lfte und lispelt: ‚ÄûNext time we’re keeping it.‚Äú

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Produziert Christoph Schlingensief einen ‚ÄûTatort‚Äú-Krimi? Es scheint, als ob er wolle, aber nicht d?ºrfe. Die Damen und Herren Rundfunkrat: Wie kann das sein? Das ist ‚Äûehrabschneidend‚Äú.

Wednesday, 11. February 2009

Zwischen Ostfront und Patenonkeln

Radio h??ren bildet. Zum Beispiel ben??tigt Mitsuko Uchida nach einem Konzert ‚Äûvier Stunden Minimum, f?ºnf Stunden ist wahr‚Äú, um ‚Äûrunter zu kommen‚Äú. Vor allem aber, teilte die Pianistin gestern fr?ºh in Deutschlandradio Kultur mit, trinke sie direkt nach einem Konzertauftritt ‚Äì Bier. Alles andere sei entweder zu stark oder l??sche den Durst nicht. Wasser allein jedenfalls reiche nicht aus. Weise Worte.

Im Anschluss in den Nachrichten ein O-Ton des neuen Wirtschaftsministers. Dass er nun f?ºr Glos bestellt w?ºrde, sei doch ‚Äûoptimalst‚Äú, adelt jener, den einer zu Unrecht Wilhelm taufte, seine Amtseinsetzung mit einem Superlativ (‚ÄûHyperstlativ‚Äú), der f?ºr Normalsterbliche unerreichbar scheint. Was die Wilhelmisierung (mit diesem Blog-Eintrag werde ich lt. Google weltweit der zweite sein, der dieses Substantiv im Internet benutzt) Guttenbergs angeht, gibt die S?ºddeutsche online heute Auskunft ?ºber Herrn Ministers Vornamen-Katastrophe (‚Äûirgendwo zwischen Ostfront und Patenonkeln‚Äú) .

Zuletzt von Guttenberg, bzw. von von Guttenberg war Ende vergangenen Jahres zu lesen, als sein Partei-Kollege Philipp Brandenstein, oder vielmehr: Philipp Wolff Christoph Freiherr von Brandenstein wegen alter Partyfotos mit Hitlergru?ü den Hut ziehen musste. Mit dem ihm Rauswerfenden war eine Einigung nicht zu erzielen: ‚ÄûInakzeptabel‚Äú und ab daf?ºr, nobless oblige. Derweil Philipp Wolff Christoph insistierte, au?üer Party sei ja nichts gewesen, zumal er ohnehin an nichts sich mehr erinnern k??nne, da sei ‚Äûdie Kirche im Dorf‚Äú zu lassen, bzw. Williamson im Episkopat, wie in diesem Zusammenhang man heute wohl sagt. Derweil ein CDU-naher Blog vom ‚ÄûLand der gro?üen Hysterie‚Äú unkte, um Philipp Wolff Christoph beizuspringen, betonte zumal auch jener, Gro?üpapa h?§tte bei Stauffenberg im Kegelverein den Kassenwart gegeben. Damit wiesen die Zerworfenen als geeint in der Widerstands-Verwandtschaft sich aus, denn auch ‚ÄûGuttenbergs Urgro?üonkel Karl Ludwig hatte enge Kontakte zu den NS-Widerstandsk?§mpfern um Graf Stauffenberg.‚Äú Gut, in genealogischer Hinsicht w?§re dann jedoch zu erg?§nzen, dass Guttenberg nicht nur Urgro?üneffe der Stauffenbergischen, deren Heldenhaftigkeit der SWR-Rundfunkrat k?ºrzlich hervor kehrte, ist, sondern auch Stiefenkel Joachim von Ribbentrops, welcher wiederum 1946 infolge gewisser Prozesse von und zu N?ºrnberg qua Strang aus dem Leben schied. Aber, ach je, wer wollte ein Fass aufmachen, die Zeiten waren halt schwer. Schauen wir nach vorn und orientieren wir uns an Werten, an denen festzuhalten ?ºber alle Weltkriege und erlesene Diktaturen hinaus sich bew?§hrte: Adelsgeschlechter. Man bleibt ja gern unter sich. So hat‚Äôs heuer als First Lady im Wirtschaftsministerium eine Vertreterin derer von Bismarck-Sch??nhausen, eine Ururenkelin des ‚Äûvon Bord gehenden Lotsen‚Äú Otto ‚Äì bzw. Enkelin von NSDAP-Reichstagsabgeordnetem Gottfried Graf von usw. usf. (1901‚Äì1949). Die Zeiten waren halt schwer.

Thursday, 5. February 2009

And she was like

Zur?ºck aus Berlin. Eine tolle Stadt. Und ein grandioser Blick von den Arbeitspl?§tzen des Lesesaals in der Akademie der K?ºnste auf den Pariser Platz, das Brandenburger Tor, das Hotel Adlon und ein gesch?§ftiges Treiben, bestehend aus gar nicht so vielen Touristen, einem etwas verlorenen russischen Soldaten vorm Tor, mit dem man sich fotografieren lassen kann, und unentwegt an- und abfahrenden schwarzen Mercedes- und BWM-Limousinen. Das Akademiearchiv ist reich an Materialien, und es ist schon beeindruckend, wenn der Mann am Platz neben mir wie selbstverst?§ndlich mit Hanns-Eisler-Notenmanuskripten hantiert.

Ein Kammermusikkonzert in Leipzig ist zu empfehlen: Am Mittwoch, den 18.02., musizieren um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal der Musikhochschule die Widmann-Sisters (Carolin, geigend, und J??rg ‚Äûnunc est klarinettandum‚Äú), wobei J??rg Widmann auch in seiner Beruflichkeit als Komponist in Erscheinung treten wird. Klavier spielt Oliver Triendl, auf dem Programm stehen, neben J.W., Igor Stravinsky, Robert Schumann, Robert Schumann und B?©la Bart??k. (Gar nicht Mendelssohn?)

Dann ist da noch das neue HMT-Journal des Wintersemesters, in dem mein bescheidener Textbeitrag ?ºber die Exkursionen nach Donaueschingen und Darmstadt ‚Äì beides 2008 ‚Äì sich findet (S. 51 f.). (Und ein Interview mit dem neuen Dirigierprofessor, Ulrich Windfuhr, in dem jener ?ºber ‚Äûeine weibliche Art, Musik zu erleben‚Äú, die er ‚Äûaber nicht kenne‚Äú, spricht: ‚Äûeine tolle Sache und eine Bereicherung. Es ist mir ein R?§tsel, warum meine Generation [...] nicht mehr Dirigentinnen hervorgebracht hat.‚Äú Beilage S.7 f..)

Hei?üe Neuigkeiten ?ºbrigens aus besagtem Darmstadt: F?ºr Solf Schaefer, der die Leitung der Internationalen Ferienkurse f?ºr Neue Musik inne hatte, ist Ersatz gefunden:

‚ÄûDer Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt berief in seiner Sitzung am gestrigen Mittwoch (14.) Dr. Thomas Sch?§fer (41) zum neuen Direktor des 1948 gegr?ºndeten Internationalen Musikinstitutes Darmstadt (IMD). Damit verbunden ist auch die k?ºnstlerische Leitung der Internationalen Ferienkurse f?ºr Neue Musik. Sch?§fer tritt sein Amt am 1. Mai 2010 an. Eine Findungskommission, bestehend aus dem Komponisten Professor Wolfgang Rihm, dem Musiker Lucas Fels und dem f?ºr die Donaueschinger Musiktage inhaltlich verantwortlichen Leiter der Redaktion Neue Musik und Jazz beim S?ºdwestrundfunk, Armin K??hler, hatte im Juli 2008 Thomas Sch?§fer aus einem Kreis von Bewerbern ausgew?§hlt, der Kulturdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Oberb?ºrgemeister Walter Hoffmann, stimmte im Herbst 2008 dem Vorschlag der Findungskommission zu.‚Äú

Man darf gespannt sein. Jedenfalls hei?üt es, die Kurse st?ºnden ‚Äûvor einem personellen und konzeptionellen Neuanfang‚Äú. Schon seit Januar 2009 sei Sch?§fer bereits aktiv, ‚Äûauf der Basis eines Werkvertrages eine programmatische Neukonzeption der Internationalen Ferienkurse f?ºr Neue Musik‚Äú zu erarbeiten, ‚Äûdie ?ºber Drittmittel‚Äú finanziert w?ºrde. Eine F??rderzusage der Ernst von Siemens-Musikstiftung liege bereits vor.

‚ÄûAm Biennalecharakter der Internationalen Ferienkuse f?ºr Neue Musik wollen wir weiter festhalten. Wichtiger Teil der Neuausrichtung soll aber die Ausweitung des Konzertprogramms in die Rhein-Main-Region hinein sein. Dabei sollen der Austausch und die enge Kooperation mit Musikinstitutionen und Veranstaltungsh?§usern unter der Federf?ºhrung des IMD eine zentrale Rolle spielen.‚Äú