Dem Tomatenbrot zum Vorteil gereichen
Der Winter lässt nach, heute morgen zählte es kaum noch einen Grad minus. Ich verbringe meine Tage ein und aus in Dresden in der Dreikönigskirche, wo der hiesige Kammerchor und sein Leiter Hans-Christoph Rademann zur 1. Dresdner Chorwerkstatt luden.

Die Dreikönigskirche beeindruckte ab dem ersten Tag durch das Hausgeschirr, welches das regile Logo der Lokation zeigt. Und es ist Porzellan aus Kahla! Eine feine Sache. Teilweise Made in GDR, teilweise in Germany. Weder noch zeigen Unter- noch Kaffeetassen Schmarren oder Farbverluste, sodass mit meinem Dresdner Gastgeber ich mich gern einigte, dass „nicht alles schlecht damals“ gewesen sein kann. Porzellan aus Kahla galt heute vor zwanzig Jahren zwar als der „Trabi unterm Geschirr“ („es gab ja nichts anderes“), als potentieller werdender Liebhaber der thüringischen Marke postuliere ich jedoch: Ja, Kahla Porzellan ist eine feine Sache, und von vornherein standen bei der Chorwerkstatt meine Zeichen auf Holla, da man mir den Begrüßungskaffee in ebensolche beschriebene Tasse eingoss.
Drei Uraufführungen bereitet der Dresdner Kammerchor dieser Tage vor zwecks derer Darbietung beim Abschlusskonzert am Samstag, d. 17. Januar. Helmut Lachenmanns Besuch gestern und Clytus Gottwalds heute zeigen sich als ebenso berichtenswert, wie das Konzert am Samstag sicher sein wird. Man wird hören davon.


Kommentieren
<< zurück