Sonntag, 9. Dezember 2007

“…müsste seiner ganzen Art, Anlage, Entwicklung nach ein prädestinierter Nazi sein.”

Wieder Carl Zuckmayer geschmökert – herrliche Lektüre. Zweiter Advent – die Zeit bis Weihnachten fließt wieder einmal so dahin… Immerhin ist Sonntag, das wollen wir zum kurzen Innehalten nutzen, z.B. mit dem wunderbaren “Bäcker Kaffee” von Tchibo zum Sonderpreis von 3,79 Euro. Herber geht’s nimmer, au weh… Nutzen: ok, ok, heutzutage nutzt man alles. Auch den Sonntag, auch den ersten und vierten Advent; ich nehme mich da nicht aus. Aber den Adventssonntag zum Innehalten nutzen. Dem ist was Paradoxes. Ah schön. Endlich ein kritelnder Satz im Blogeintrag. Kein Blogeintrag ohne schlau. Weiter im Text, das eben war nur ein Einschub. Sonntag, also, Sonntag – d.h. heute muss dringend eine Frankfurter Sonntagszeitung ran, Todesmeldungen und Nachrufe lesen. Ich nehme an, dass man aus Kürten zum Samstag noch keine Anzeige in Auftrag zu geben schaffte. Das heißt, Momentchen!, … – der gute Karlheinz war meiner Erinnerung nach schon zwei Tage vor den Zeitungsmeldungen vom Schlage getroffen. Und da man in Kürten (Kürten liegt auf der Tastatur schlecht in der Hand. Upsi. Hätte fast Kürzen geschrieben anstelle von Kürten. Schon wieder!..) zweifelsohne mehr weiß als im Osten, mag’s schon sein, dass das schön pünktlich kam. Na, wir werden’s sehen! Das wird dann heute der zweite Anlauf sein, eine Frankfurter an einem Sonntag zu kaufen. Am ersten Advent bereits stand ich beim Paradiesbäcker in der Gottschedstraße, verlor der Überblick, weil eine FAZ rumlag, aber die von gestern, und fragte nach der Sonntagszeitung – und der drückt mit die BamS in die Hand. Danke. Pourquoi nous?

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