Anne will
Ich sehe ein, meine Schreibtfrequenz lässt zu wünschen übrig. Nur ist meine Internetverbindung daheeme derart instabil, dass das Geblogge keine Freude mehr ist. Ich werde bemüht sein…
Gestern las ich bei Spiegel online, die ARD-Dame Anne Will sei liiert mit einer Professorin aus Ausland. Alle sprechen davon: Spiegel online, BILD, FAZ. Spiegel online bringt das unter “Verbandelte Medienfrauen”; BILD riesig auf der Titelseite; …und die FAZ erklärt seinen (in derlei Dingen vielleicht schwerfälligeren) Lesern in der Art eines ‘Ja, Sie haben richtig gehört!’ und 90er -Jahre-Terminologie: “Anne Will hat sich „geoutet“”. Krutzitürken.
Schwere Stunden für mich gestern abend: Tom Tykwers “Kaiserin und Krieger” auf DVD. Das Bier aus dem Schwarzwald war ein Glück – aber der Film eine Katastrophe. Gefühle, viel Schrecken, durchaus Blut, unterm Strich läuft das unter Schnulze. Irgendwie amelieesk (im negativen Sinne), Bravo-fotogeschichtenhaft, und: lang, laang. Und die Musik unsagbar. Ich hielt lange aus. Das Ende, das Ende!!.. Nein, nein. Da brach ich dann ein. Der Film muss konzipiert gewesen sein für Problemneunklässlerinnen, entrückte Gestalteten, deren Hormone den IQ verkleisterten. Gottchen. Nie wieder Tykwer. Nie wieder Filmmusik mit Klavier.


1 Kommentar:
Nächstes Mal Brokeback Mountain- versprochen!
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