Es war eine sch??ne Zeit! ‚Äì aber mein diesj?§hriger winzigkurzer Schwedenurlaub ist zu seinem Ende gekommen. Allerlei Examensvorbereitungen machten mir einen l?§ngeren Aufenthalt leider unm??glich. Aktuell sind es allerlei Hausarbeiten, welche zum Erreichen der Scheinfreiheit am Schreibtisch Sitzen erforderlich machen. (Der Satz liest sich irgendwie konfus. Kein Wunder, mein tipperisches K??nnen bin ich gerade allein in meine Arbeit ?ºber ‚Äû‚ÄöAmnestie und Amnesie‚Äô in der BRD 1949-1954‚Äú zu investieren gezwungen. Huch!, schon wieder so konfus.) Zwar ist mir dieser m?ºhseligen Studienverpflichtungen wegen der Zeit nur wenig. Nichtsdestoweniger ist mir der Lust viel (genitivus partitivus? Who knows… Konfus, konfus.), auf dem Sprung zur Mensa zwei Worte in meinem Propagandatagebuch zu hinterlassen. Zur Kompensation des mangelhaften Ausdrucks und zur Vort?§uschung von etwas, was ich in Schweden vielleicht gar nicht getan habe, was mir aus PR- und Karriezwecken aber nur allzu g?ºnstig scheint, f?ºge ich diesem Eintrag die Fotografie einer Indoor-Idylle ‚Äì ein Stillleben mit Kerzenschein und gro?üformatigem Notenpapier (Dank sei dem edlen Spender, gratias agimus tibi) ‚Äì zuvor. (‚ÄûZuvorf?ºgen‚Äú?)
Zur Kompensation des mangelhaften Inhalts gebe ich au?üerdem noch ein schwedisches Originalbackrezept hinzu; entnommen einem der popul?§rsten schwedischen Backb?ºcher, ein echter Sachbuch-Bestseller. Also, in aller K?ºrze (die Mensa schlie?üt um 14 Uhr), hier der Grundteig: 150 g Butter schmelzen, mit 5 dl Milch verr?ºhren und auf 37¬?C temperieren; einen Teil der Fl?ºssigkeit mit 50 g (resp. einem P?§ckchen) gr?ºndlich zerfledderter frischer Hefe verr?ºhren. Hinzuzugeben sind: ¬? Teel??ffel Salz; knapp 1,5 dl Zucker; 1,3 l Mehl (nach & nach). Mit kr?§ftigem Holzl??ffel zu einem geschmeidigen Teig, der sich vom Sch?ºsselrand leicht l??st, kneten. Soweit das offizielle Rezept. Mit der Mengenangabe des Mehls fehlt das schwedische Backbuch leider gewaltig. Im Gegensatz zum deutschen Volk von Mitl?§ufern und Minderbelasteten, dem Eugen Kogon in der Gr?ºndungszeit der BRD ein ‚ÄûRecht auf politischen Irrtum‚Äú einr?§umte, l?§sst frische Hefe bei Fehlern niemals Gnade walten: es sind mindestens 1,8 l Mehl, die ben??tigt werden. Mit Erfolg kann sonst nicht gerechnet werden.
Soviel zum Grundteig.