Freitag, 18. Mai 2007

Hoc est verum bellum

Ein Unding: Motten quartieren sich in meiner Wohnung ein. Man sagt, Motten seien nicht weiter gefährlich (und ihnen sei auch in der Masse keine solche -Vernichtungswaffe), sie schadeten höchstens der Wohngemütlichkeit. I am not convinced. Mit Nexalotte gedenke ich den Ungeheuern den Garaus zu machen. Gerade heimgekommen schwirrte mir das erste Exemplar bereits entgegen. Ein Konflikt: gerne hätte ich gewusst, ob die Klebefalle funktioniert. Aber nun war der Feind zum Greifen allzu nah, so ließ ich die Falle Falle sein, zögerte nicht, griff nach dem Staubsauger und machte dem Insekt noch auf dem Flur instrumentaliter den Kasparow! Klebefalle im Zimmer drapiert und Kaffee frisch gebrüht mochte ich meinen Augen kaum trauen – es surrte schon das zweite Tier durchs Zimmer. Innerlich erhitzt gab ich mich aber in diesem Augenblick äußerlich unauffällig, rieb mir hinterhältiger Gefühle die Hände, …und lasse jetzt, während ich hier im Nebenzimmer meine commentarii beginne, die Motte ins offene Messer fliegen.

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