Sonntag, 28. Januar 2007

Ende der Woche

Der Montag steht vor der Tür, und nix kann ihn aufhalten. Bevor die letzten Studienvorbereitungen getätigt werden, gibt es noch ein paar belanglose Zeilen an diesem Orte (das zu Ende gehende Wintersemester ist der Veröffentlichungsfrequenz in keinem Falle zuträglich). Top 1) Als Aufmacherbildchen: Matrikelnummer 15.350 der Hochschule für Musik in Leipzig – das war Miklós Rósza (*1907 in Budapest). Er studierte in Leipzig bei Hermann Grabner (zeitgleich mit Hugo Distler), zog später nach Paris, London – und schließlich in die USA. Dort vertonte er Hollywood-Schinken wie “Der Dieb von Bagdad”, “Quo Vadis?”, “Julius Caesar” und “Ben Hur”. Auf Herrn Kompositör stieß ich im Schreibmaschine-getippten Studentenregister der Hochschulbibliothek (Präsenzbestand Dittrichring). Top 2) Lohnte sich der Besuch von: “Mein Führer” (mit Helge Schneider)? Wir denken nein. Den derben Humor, den er verspricht, hält er nicht. Prädikat nicht lustig. Das Original war besser. (Hüstel… – Will sagen: eben auf solche Weise konsequent lustig war der Film nicht!) Top 3) Noch einmal Musik, ein kleiner Durchlauf durch die Geschichte der Popularmusik (Schulmusiker: Achtung!, Schupra-relevant!) – “Brief history of pop” bei Youtube. Top 4) Jetzt ist Schluss mit den Zeilen hier – eine Hausaufgabe für morgen harrt noch ihrer Erledigung: Robert Gernhardt ist zu vertonen. In diesem Sinne (bzw.: mit seinen Worten) soll der Beitrag hier beschlossen sein. Adjö!

Am Abend

Wenn ich vom Abendlärm der Städte
getrieben in die Schenke trete
um erst mit innigstem Behagen
so ein, zwei Klare einzujagen
um dann mit freudigstem Begreifen
diverse Bierchen einzupfeifen
um drauf mit holdestem Entzücken
rasch drei, vier Obstler zu verdrücken
um noch mit dankbarstem Verstehen
verschiedne Weine einzudrehen -
dann pfleg ich mit gespieltem Klagen
“Ach, ach” und auch “Doch, doch” zu sagen.

Dienstag, 16. Januar 2007

Post von der Elfenbeinküste

Unité, Discipline et Travail – die Worte lassen durchaus an Leipzig erinnern, an Montagsdemo, Französisches Insititut oder Musikhochschule. Sind aber zunächst einmal der klangvolle Wahlspruch der République de Côte d’Ivoire, zu deutsch Elfenbeinküste (Google maps). Und aus diesen europäischen Outskirts erhielt ich heute um die Frühstückszeit herum Post, wie erfreulich, “vom Ruth Ake”. Das Schreiben lohnt einen Blick. Darum, eins, zwei, schnell in den Arbeitsspeicher kopiert und hier weiteren (drei, vier?) Lesern vorgelegt. Klingt nach einem guten Geschäft. Email-Adresse leite ich bei Interesse gerne weiter.

Abidjan die Elfenbeinküste
Westafrika.

Liebstes,
Es ist mein Vergnügen, mit dir in Verbindung zu treten für ein Unternehmen, das ich beabsichtige, in deinem herzustellen Land, obwohl ich nicht dich getroffen habe, bevor aber ich einem glaube, muß riskieren und innen vertrauen jemand, zum mit dem Leben manchmal zu folgen. Es gibt diese sehr große Menge Geld 10 Million, fünfhundert tausend vereinigte Zustand-Dollar). USD ($10.50 0.000.00) das ich von meinem späten Vater übernehme, in einer Sicherheit Firma hier im Cote’d ivoire, bevor er war, assasinated durch unbekannte Personen.

Jetzt decieded ich, um dieses Geld in deinem Land oder überall sichere genug Außenseite Afrika zu den Sicherheit Zwecken zu investieren. Ich wünsche dich mir helfen, diese Kapital in dein Land zu den Investitionszwecken zu bringen. Wenn du von einer Unterstützung zu mir sein kannst, freue mich ich, das dich anzubieten, finanzieren 20% vom Gesamt.

Danke und Gott segnen dich. Fräulein Ruth Ake

Sonntag, 14. Januar 2007

Isch bün’n Äbbel

Ui – ich sehe: lange kein Eintrag. Asche über und so weiter, keine weiteren unnützen Worte, denn von Großem (bzw. – … aber gleich mehr dazu) ist zu berichten: yeah, ich habe ein Macbook! Ecce machina – was für ein Laptop!
Es ist ein Computer, und er ist es wert, Computer genannt zu werden. Kein Ruminstalliere, kein Error und “oh’, instabil” und “bloß nicht die Festplatte zu voll machen”. Gerät auspacken, einschalten – und nach 15 Sekunden begrüßt mich das Betriebssystem mit Vor- und Nachnamen. Ich bin verliebt. Jetzt weiß ich, was mein (zugegeben: geklautes – mea culpa) Windows nie hatte. In diesem Sinne: kehrt um; benutzt Apple (oder zumindest Skype; zZt. das Kommunikationsmittel meines Vertrauens).