Da, wo ich herkomme, weht ein harter Wind. Bei uns in Niedersachsen, ebenjenem Bundesland, welches in Deutschland bekannt ist f?ºr seinen eher im Argen liegenden Bildungsbereich und sein erst k?ºrzlich abgeschafftes nicht-zentrales Abitur, sucht man nach Probleml??sungen was Amok laufende Sch?ºler betrifft. Und dazu macht nun Innenminister Uwe Sch?ºnemann (CDU), seinem bayerischen Amtskollegen G?ºnther Beckstein (CSU) folgend, knackige Vorschl?§ge. “Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe”, wer Gewaltcomputerspiele wie Counter-Strike “verbreitet, einer Person unter 18 Jahren anbietet, ?ºberl?§sst oder zug?§nglich macht oder herstellt, bezieht, liefert, [...], anbietet” – so der Entwurf aus Bayern; “bis zu zwei Jahre Haft oder Geldstrafe” – so der Verbesserungsvorschlag Sch?ºnemanns. Wie man hier?ºber bei Spiegel.de nachlesen kann, seien auch Konsequenzen f?ºr die Nutzung von Gewaltspielen (“mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe”) denkbar. Vielleicht wird es Zeit f?ºr eine Initiative: “Lehramtsstudenten f?ºr Counter-Strike”?
“Niedersachsen will bis zu zwei Jahre Haft f?ºr Killerspiel-Verk?§ufer” (Spiegel.de, 12. Dezember d.J.)