Donnerstag, 16. November 2006

Occupying Sweden

DSCF5180.jpgDSCF5377.jpgDSCF4737.jpgDSCF4756.jpgSommer 2006 in Hallsbo/Halland: Fotos, die längst hätten hier veröffentlicht sein sollen. Aber unsere Zeit “tickt” anders als die Zeit Jesu. So kommt es, wenngleich verspätet, doch immerhin heute, dieses Zeugnis von gewaltigem Ausmaß: über 100 Bildchen (boah!) sind es, die Land und (deutschen) Leuten ein Gesicht geben. Ein eindrucksvolles Dokument vergangener Tage, dass all der Unbekannten und Vergessenen, der schwedischen und der deutschen Grillwürsten, der leeren und der unausgetrunkenen (bitte?) Flaschen sich zu erinnern mahnen möchte. Aber zugleich ein Dokument, das nicht beschönigen will (Schweden versank im Matsch; Martin übte dauernd Trompete; Ulrike kochte). So stellt sich die Frage aber auch uns: Worauf verlassen wir uns; und was lassen wir dafür zurück? Ratlosigkeit über diesen Dialog kann ich gut nachvollziehen.
(Ko-Autor: Wolfgang Huber.)

Gallerie Sommer in Hallsbo 2006:
Teil 1 (69 Bilder) und Teil 2 (39 Bilder).

Donnerstag, 16. November 2006

Deutsche Welle über Dr. Zahn

0,,2211992_4,00.jpgDie Online-Ausgabe der Deutschen Welle (DW-World.de) spricht in einem Interview mit Dr. Peter Zahn, heute Leiter des Rechenzentrums der Hochschule für Musik in Leipzig, über seine Zeit als Grenzer der NVA. 1968-69 leistete Zahn seinen 18-monatigen DDR-Wehrdienst ab, und wurde in dieser Zeit sechs Monate als Grenzsoldat bei Geisa in der Rhön eingesetzt – einem Ort in unmittelbarer Nähe zum US-Beobachtungsstützpunkt “Point Alpha” auf BRD-Seite.

“Although we never had to use our firearms against escapees, at least while I was there, the Geisa area was the hottest point during the Cold War. It was assumed that, in the case of war, the Warsaw Pact states would launch an attack from this area.
[...]
At the same time it was strange. The idea of shooting at other people was simply unthinkable. The refugees were often young people who didn’t know what consequences their actions had on their families, for example, and couldn’t be considered guilty. I think everyone in our company felt the same way and — thank God — we were never put in such a situation.

Our part of the border was a paradox, really. In contrast to its supposed geo-strategic significance, which we didn’t grasp at all then, things were relatively quiet. It can’t be compared with the situation at the Berlin Wall, where border troops were often faced with the decision to fire on escapees.”

Das komplette Interview, in englischer Sprache: DW-World.de: “We Were Told to Stop Trespassing at All Costs”.

Dienstag, 14. November 2006

Bilder online!

Donauhalle BYeah, finally! Endlich sind die Bilder von dann und wann öffentlich einzusehen. Inklusive Grillen am Cospudener, Star-Fotos aus Donaueschingen und att spela orgel och dricka mycket sprit hos Minna i finnland! Viel Freude!
Donauhalle B
Donauhalle B