Mittwoch, 30. August 2006

What a wonderful work

Zimmer streichen geht nicht so mirnichtsdirnichts. Da bedarf es zahlreicher vorher zu treffender Vorbereitungen: Balken ver- und entschrauben, unschöne Gardinenleisten entfernen, Parkett plus Fußbodenleisten mit Kreppklebeband (zu 7,99 € die Rolle – ein Wahnsinn) und riesigen Folienbahnen abkleben und verhüllen, usw. Bis jenes heute erledigt, und damit der große Moment des Farberührens gekommen war, galt es allerdings zunächst, ebendiese Tünche zu besorgen… Und das ist in Leipzig ein abenteuerliches Unterfangen, mangels mit Tram oder Rad gut erreichbarer Baumärkte. (Voriges Jahr kaufte ich noch beim halbwegs nahgelegenen “Toom”-Baumarkt, Blumenerde war es, welcher seine Dienste allerdings im April d.J. einstellte: Märkische Oderzeitung: “Millionenschaden bei Brand eines Baumarktes in Leipzig”.)

Mit 10 l Farbe der Sorte “Kristallweiß” (der Marke “renovo” – da freut sich der Lateiner) kehrte ich heim; eine Entscheidung gegen die “Volksfarbe” (ein Produkt u.A. der “BILD am Sonntag”) und “Alpina Weiß”. “Kristallweiß” schien, so das Ergebnis meiner Beratung mit der Hagebau-Fachfrau, die beste Wahl für meine Absichten (einfacher Anstrich einer etwas abgenutzten und grauen Rauhfasertapete). So dann. Es ist spät. Aber morgen: auf geht’s!

1 Kommentar:

(Nr. 16) Bernd Hobe am 2.9.2006 um 17.47 Uhr:

Guten Tag.
Die Technik des Streichens muss auch erstmal entwickelt und verfeinert werden, nicht wahr?
“Der freie Wille” mit Jürgen Vogel – sicher kein schlechter Film, aber beim nächsten Mal nehmen wir was Amüsanteres für den Feierabend…
Ciao, bis bald.
Bernd.


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