What a wonderful work
Zimmer streichen geht nicht so mirnichtsdirnichts. Da bedarf es zahlreicher vorher zu treffender Vorbereitungen: Balken ver- und entschrauben, unschöne Gardinenleisten entfernen, Parkett plus Fußbodenleisten mit Kreppklebeband (zu 7,99 € die Rolle – ein Wahnsinn) und riesigen Folienbahnen abkleben und verhüllen, usw. Bis jenes heute erledigt, und damit der große Moment des Farberührens gekommen war, galt es allerdings zunächst, ebendiese Tünche zu besorgen… Und das ist in Leipzig ein abenteuerliches Unterfangen, mangels mit Tram oder Rad gut erreichbarer Baumärkte. (Voriges Jahr kaufte ich noch beim halbwegs nahgelegenen “Toom”-Baumarkt, Blumenerde war es, welcher seine Dienste allerdings im April d.J. einstellte: Märkische Oderzeitung: “Millionenschaden bei Brand eines Baumarktes in Leipzig”.)
Mit 10 l Farbe der Sorte “Kristallweiß” (der Marke “renovo” – da freut sich der Lateiner) kehrte ich heim; eine Entscheidung gegen die “Volksfarbe” (ein Produkt u.A. der “BILD am Sonntag”) und “Alpina Weiß”. “Kristallweiß” schien, so das Ergebnis meiner Beratung mit der Hagebau-Fachfrau, die beste Wahl für meine Absichten (einfacher Anstrich einer etwas abgenutzten und grauen Rauhfasertapete). So dann. Es ist spät. Aber morgen: auf geht’s!
Ojojoj, das war ein feines Kicken heute! In der Arena des WSV (Winterschlussverkauf?) Wolfenbüttel fielen die Damen des selbigen Vereins über jene des TV (auch lustig) Jahn Delmenhorst her. Die Stimmung war herrlich, die Fans drängelten sich auf der Tribüne. Letztendlich ein hohes Spielergebnis: sieben Tore sprangen für Ulrikes Mannschaft aus Wolfenbüttel heraus – selber konnte das Team leider keinen Treffer landen. Will aber nichts heißen: Kopf hoch!, nächstes Mal! Olé-olé!
